Raumluftuntersuchung
…Sicherheit atmen!
Wir verbringen den Großteil unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Doch was wir dort einatmen, ist mit bloßem Auge oft nicht zu erkennen. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Reizhusten oder unangenehme Gerüche sind häufige Warnsignale, dass die Raumluft belastet ist. Als Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen und an Gebäuden und Schimmelsachverständiger biete ich Ihnen keine bloßen Vermutungen, sondern laborgeprüfte Klarheit.
Eine professionelle Raumluftuntersuchung ist der sicherste Weg, um gesundheitliche Risiken durch „Altlasten“ oder falsche Bauprodukte zu identifizieren – sei es vor dem Immobilienkauf, bei Renovierungen oder bei unerklärlichen Beschwerden.
Bei einer Raumluftanalyse untersuche ich je nach Verdachtsmoment spezifische Parameter.
Hier ein Überblick der kritischsten Stoffgruppen:
1. Asbest & Künstliche Mineralfasern (KMF)
Besonders bei Gebäuden vor 1995 ein Thema. Werden asbesthaltige Materialien (z. B. Floor-Flex-Platten, Kleber, Dächer) oder alte Dämmwolle (KMF) beschädigt, gelangen mikroskopisch kleine, lungengängige Fasern in die Atemluft.
Die Untersuchung: Mittels spezieller Probenehmer wird die Raumluft auf Partikelfiltern angereichert und im Rasterelektronenmikroskop (REM) auf Faserbelastung geprüft (gemäß VDI 3492).
Das Ziel: Nachweis der Faserfreiheit (z. B. nach Sanierungen) oder Risikoabschätzung bei Nutzung.
2. Leichtflüchtige Organische Verbindungen (VOC)
Der Begriff „VOC“ (Volatile Organic Compounds) umfasst eine große Gruppe chemischer Gase, die oft für den typischen „Neubaugeruch“ oder „Chemiegeruch“ verantwortlich sind. Sie gasen aus Lacken, Klebern, Möbeln oder Reinigungsmitteln aus.
Das Risiko: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Reizung der Atemwege (Sick-Building-Syndrom).
Die Untersuchung: Aktive Luftprobenahme zur Identifizierung einzelner Leitsubstanzen und Bewertung der Gesamtbelastung (TVOC).
3. PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) & PCB
Diese Schadstoffe sind oft das Erbe der 60er und 70er Jahre. PAK finden sich häufig in schwarzen, teerhaltigen Klebern unter altem Parkett („Teerkleber“), PCB wurde in dauerelastischen Fugenmassen oder Farben verwendet.
Das Problem: Diese Stoffe gasen über Jahre hinweg aus und binden sich zudem an den Hausstaub. Sie gelten als krebserregend und hormonell wirksam.
Die Untersuchung: Analyse von Raumluft und Hausstaub, um die langfristige Belastung der Bewohner einzuschätzen.
4. Schimmelpilzsporen
Schimmel ist nicht immer sichtbar. Versteckter Befall hinter Tapeten, in Dämmungen oder im Fußbodenaufbau gibt Sporen an die Raumluft ab.
Die Untersuchung: Bestimmung der Sporenkonzentration in der Raumluft (Luftkeimsammlung oder Partikelsammlung) im Vergleich zur Außenluft. So unterscheiden wir zwischen normaler Hintergrundbelastung und einem aktiven, verborgenen Schimmelschaden.
Ich betrachte Ihr Gebäude ganzheitlich. Es geht nicht nur um das Einhalten gesetzlicher Grenzwerte, sondern um das biologische Wohlbefinden der Bewohner bzw. Nutzer.
Gezielte Strategie: Statt teurer „Rundumschläge“ ermitteln wir vor Ort (Ortsbegehung), welche Messungen wirklich sinnvoll sind.
Laboranalytik: Alle Proben werden in akkreditierten Fachlaboren untersucht.
Verständliche Auswertung: Sie erhalten keinen unverständlichen Datensalat, sondern einen klaren Bericht mit Handlungsempfehlungen.